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Sportgemeinde 1886 e.V. Weiterstadt
 

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Die Sportgemeinde
  Sportgemeinde 1886 e.V. Weiterstadt
    Der Sport- und Freizeitpartner in Weiterstadt

Wildblumenvielfalt statt Rasenödnis vor der Tennishalle

Sie werden es bemerkt haben: Auf der Grünfläche vor der Tennishalle der SGW hat sich dieses Jahr etwas getan! Hier ist Wolfgang Krato, Vorsitzender des NABU Weiterstadt-Griesheim-Erzhausen e.V. in enger Zusammenarbeit mit Christiane Greifenstein , Leiterin des Sportkindergartens und 2. Vorsitzende, aktiv geworden und hat mit Unterstützung der Naturgartenplanerin Eva Distler und weiterer fleißiger Helfer ein Refugium für heimische Wildblumen, Insekten und andere Tiere angelegt – ein Betrag zum Schutz der biologischen Vielfalt auf dem Gelände der SGW.

 

Start des Projekts war im März 2018: es wurde zunächst im rechten Bereich die Grasnarbe abgetragen bzw. mit Mineralgemisch und Kiessand überschichtet und ein kleiner Hügel modelliert. Nur eine ganz dünne Schicht Kompost wurde für das Bodenleben und als Feuchtigkeitsspeicher eingearbeitet. Im April wurden verschiedene heimische Wildblumen gepflanzt und eingesät, die natürlicherweise auf mageren, sonnigen und trockenen Standorten vorkommen und auch mit Hitze und Dürre gut zurechtkommen. Solche Magerstandorte sind in der Natur ein wichtiger und immer seltener werdender Lebensraum für viele gefährdete heimische Pflanzen- und Tierarten. Mit jeder noch so kleinen Grünfläche die auf diese Weise naturnah, bunt und artenreich gestaltet wird, können wir dem Schwund der Artenvielfalt entgegenwirken. Die verwendeten Pflanzen stammen von einer spezialisierten Wildstaudengärtnerei; in Gartencentern und Baumärkten sind diese wertvollen heimischen Wildarten nämlich nicht erhältlich. Auch beim Saatgut wurde auf die Herkunft geachtet: Echtes regionales Wildblumensaatgut gibt es nur bei zertifizierten Anbietern. Ab Mai konnte die Keimung und erste Blüten beobachtet werden: Steinnelke und Gelber Lein, Purpurginster und Nelken-Leimkraut lockten eine Vielzahl an Bienen und Schmetterlingen an, Taubenskabiose und Wildes Löwenmaul blühen auch noch im Herbst. Viele Jungpflanzen von Blauen Lein und den anderen eingesäten Arten warten auf ihre erste Blüte im nächsten Jahr.

Wie geht es weiter? Im November werden auf der Fläche noch Blumenzwiebeln gesteckt. Über diese Frühblüher werden sich Hummel und andere Wildbienen freuen, die schon früh im Jahr bei niedrigen Temperaturen fliegen, wenn das Nektar- und Pollenangebot noch sehr beschränkt ist. Im Frühling 2019 wird dann der Rest der Fläche umgestaltet. Zusätzlich wird aus Steinen und Sand auch Biotop für Eidechsen angelegt; Baumstämme und anderes Totholz soll Holzbienen, Käfern und anderen Insekten als Lebensraum dienen.

Unterstützt wird das Projekt durch Sachmittelspenden sowie durch Fördermittel des Fraport Umweltfonds sowie der Sparkassenstiftung. Vielen Dank hierfür!

Rückfragen gerne an Wolfgang Krato (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder Dr. Eva Distler (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Vielleicht möchten Sie auch in Ihrem Garten etwas tun für Wildbienen, Schmetterlinge und andere Tiere? Gerne unterstützen wir Sie bei der Planung. Und auch helfende Hände vor der Tennishalle sind immer willkommen! ?

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Vorher, November 2017

März 2018: Sand und Mineralgemisch werden zu einem kleinen Hügel modelliert.

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April 2018: Heimische Wildblumen werden gepflanzt und eingesät.

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Mai 2018: Es wird grüner und beginnt zu blühen, in rosa eine Stein-Nelke, und viele gekeimte Jungpflanzen.

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Juni 2018: Es blüht Purpur-Ginster, Gelber Lein und Nelken-Leimkraut.

Tauben-Skabiose mit Blütenbesucher.

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Eine Infotafel am neu gestellten Staketenzaun erklärt den Hintergrund des Projekts.

Im Oktober blühen noch Löwenmaul und Färberkamille.

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